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- Dritter und letzter World Cup in meiner Heimatstadt Augsburg
Nach zwei anstrengenden Wochen in Prag und Spanien war ich endlich wieder in meiner Heimatstadt Augsburg angekommen. Doch an eine Pause war nicht zu denken, schnell musste ich mich auf den Eiskanal einschießen um für meinen ersehnten Podestplatz fit zu sein. Aber ich kenne meine Heimstrecke wie kein anderer und deshalb gelang mir das ganz gut.
So lief dann die Qualifikation am Freitag nach einem anfänglich schwierigen Lauf (Platz 31) entspannt und ich konnte mit einem sechsten Platz beruhigt ins Halbfinale gehen. Nach dem Rennen entspannten wir im Vereinsheim und schauten neben einem kalten Bad im Eiskanal noch Fußball. Die „National 11“ machte es vor und gewann souverän gegen Argentinien.
Am Sonntag war ich an der Reihe: Als zweiter ging ich ins Finale und fuhr mit einem nicht ganz perfekten Lauf auf Rang drei. Endlich hatte ich es geschafft. Nicht zuletzt angespornt durch die vielen Fans, die mit fieberten (Danke, Leute!!).
In allen drei World Cups war ich im Finale und ich habe bewiesen in was für einer guten Verfassung ich mich befinde.In der Gesamtwertung gelang mir der fünfte Platz.
Seht euch das Video an….
Als nächstes steht für mich erst mal der Urlaub vor der Tür. Mit Freundin und Hund geht es ab nach Italien an den Gardasee, wo wir eine Woche lang entspannen werden.
Am Dienstag ging es dann schon wieder mit dem Flieger auf zum zweiten World Cup nach Spanien in das verschlafene Örtchen Seu D´Urgel, das ungefähr zwei Stunden von der Hauptstadt Barcelona entfernt liegt. Die ehemalige Olympiastrecke von 1992 durfte ich schon letztes Jahr zur Weltmeisterschaft kennenlernen. Wir wurden mit viel Sonne verwöhnt und konnten das Training auf dem künstlichen Kanal in kurzen Paddelsachen genießen.
Am Samstag begannen die Qualifikationsläufe bereits früh und meinen ersten Lauf absolvierte ich dementsprechend verschlafen. Im zweiten Lauf war ich endlich aufgewacht und schaffte mit Rang vier die Voraussetzungen für Sonntag.
Ein bisschen nervös konnte ich schlussendlich den Einzug ins Finale auf Platz sechs beenden. Mit meinem zweiten Lauf wollte ich mir dann einen Platz auf dem Treppchen holen, was mir auch gelungen wäre, hätte es da nicht eine fragwürdige Entscheidung der Kampfrichter an Tor 11 gegeben. Mir wurde eine Berührung angelastet, die ich nicht gemacht hatte. Auch ein Protest konnte die Entscheidung nicht mehr rückgängig machen, obwohl sich selbst die Kampfrichter nicht einig waren und es im Zweifel doch immer für den Sportler geht. Ich war sehr enttäuscht.
Ihr könnt euch gerne das Video ansehen.
Aber jetzt genug geärgert und auf zum nächsten World Cup, der in meiner Heimatstadt Augsburg stattfinden wird und auf den ich mich wohl am meisten freue.
Am Dienstag dieser Woche sind wir aufgebrochen zum ersten World Cup 2010 nach Prag auf der Moldau. Die Trainingseinheiten habe ich dann genutzt um mich mit der Strecke vertraut zu machen. Noch vor allen anderen bin ich bereits um sieben Uhr morgens aufs Wasser um die Strecke so gut wie für mich alleine zu haben. Das bedeutete ein frühes Aufstehen für mich Langschläfer. Aber ich wurde danach mit einem üppigen Frühstück belohnt. In meiner freien Zeit bin ich zur Entspannung durch die Stadt geschlendert und habe mir die berühmte Karlsbrücke angesehen.
Am Freitag war dann der erste Wettkampftag. Mit meinen beiden Läufen war ich zufrieden und ging mit Platz Fünf in die Semifinals, die bereits am Tag darauf stattfanden. Der Kurs für das Semi-Finale hing technisch wesentlich schwieriger. Aber auch diesmal zeigt ich, dass ich in guter Form bin und kam mit Platz Fünf unter die besten Zehn. Im zweiten Lauf wollte ich mir dann eine Medaille sichern, aber eine Berührung an Tor Zwei machte mein Vorhaben zunichte. So kam ich auf Platz sechs, aber ich habe unter Beweis gestellt in welch guter Form ich mich befinde und freue mich schon auf meine nächste Chance in Spanien in Seu D´Urgell, wo nächste Woche der zweite World Cup stattfindet.
Nach langen Diskussionen der ausrichtenden Verbände wurde die Europameisterschaft in Bratislava nun entgültig abgesagt. Die Enttäuschung war groß als wir am Sonntag ohne Titel nach Hause fahren mussten. Zuviel Wasser hatte der Fluss Cunovo. Jetzt können wir nur hoffen, dass ein Ersatztermin gefunden wird. Aber mein großes Ziel ist die Weltmeisterschaft und auf die werde ich mich zu 100% vorbereiten, komme, was wolle. Als nächstes steht der erste World Cup in Prag an. Auf diese Strecke freue ich mich besonders, da sie technisch sehr anspruchsvoll ist und das mir sehr entgegen kommt. Ihr werdet von mir hören!
- Die Quali für die EM geschafft
Voll Vorfreude auf den ersten internationalen Wettkampf machte sich die Deutsche Nationalmannschaft am ersten Juni auf den Weg in die slowakische Hauptstadt Bratislava zu den Europameisterschaften. Nach viel Regen und Wind im Training freute ich mich dann endlich am Donnerstag an den Start zu gehen um meine Trainingsleistung abzurufen. Im ersten Lauf gelang mir dies nicht ganz. Zu groß war meine Nervosität und so schlichen sich einige Fehler und eine Rolle (die mich aber nicht viel Zeit kostet....schwupdiwupp war ich 1a im Aufwärtstor)ein. Mit Rang 23 war ich natürlich nicht zufrieden und so gelang mir der zweite Lauf mit viel Ehrgeiz und ich wurde sechster. Damit hatte ich mir eine gute Ausgangsposition geschaffen für die Semi-Finals.
- Erstes Boot bei den Nationalen Qualifikationen
Die Saison 2010 ist eröffnet. Los ging es dann auch Ende April/Anfang Mai mit den wohl wichtigsten Wettkämpfen des Jahres, die alles entscheidenden Qualifikationsrennen in Leipzig und Augsburg. Ich konnte mich schnell von meinen Konkurrenten absetzten und zwei von vier Rennen für mich entscheiden. Mir steht ein aufregender und vollgepackter Sommer bevor mit Europameisterschaft, World Cups, U 23 Europameisterschaft und der Höhepunkt die Weltmeisterschaft in Tacen/Slowenien. Ich freue mich und bin hochmotiviert.